Das Pfenning-Projekt
7 Punkte, die es wert sind zu lesen!!!
Betrifft: Planfeststellung zur Ansiedlung der Großspedition PFENNING in Heddesheim

WICHTIGE MITTEILUNG AN DIE HEDDESHEIMER BÜRGER
Sehr geehrte Heddesheim Mitbürger,
in einer nicht öffentlichen Gemeinderatssitzung am, Anfang des Jahres, haben sich alle Gemeinderäte (eine Enthaltung) unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit für die Bebauung einer Fläche von 200.000 qm durch die Großspedition Pfenning ausgesprochen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, Sie über die entstehenden Nachteile zu informieren.
• Zusätzlich zu dem bereits bestehenden Verkehrsaufkommen in Heddesheim können wahrscheinlich pro Jahr weitere 80.000 LKW`s durch den Ort fahren. Das wären pro Tag 220 LKW's zusätzlich. Vorbei an Schulen, Kindergarten und Altersheim, 24 Stunden rund um die Uhr.
• Die erhöhte Feinstaubbelastung schädigt unser aller Gesundheit "nicht nur die unserer Kinder".
• Durch die Ansiedlung gibt es keine Garantien für zusätzliche Arbeitsplätzte.
• Die ersten 100.000 Euro aus unseren Steuermitteln wurden für die erste Planungsphase bereits ausgegeben.
Weitere erhebliche Summen werden folgen. Zahlen wir die Zeche für die Ansiedlung der Firma Pfenning?
• Laut Aussage von Herrn Bügermeister Kessler sind keine Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu erwarten!
• Durch Heddesheim wird Gefahrengut transportiert und auch gelagert.
• Die Bebauungsfläche wird die Größe des Heddesheimer Badesees erheblich übersteigen (siehe Abb.).
Möchten Sie mehr wissen oder haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns an
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Klaus Pfenning wrote on 05/12/09 9:41 AM
Sorry dass ich ebenfalls Pfenning heiße und aus Viernheim stamme. Allerdings wohne ich seit fast 20 Jahren nicht mehr dort. Als Bürger der Gemeinde Hirschberg, genaugenommen Großsachsens, wäre ich zumindest indirekt von diesem Megaprojekt betroffen (Zufahrt geplanter Standort zur Autobahnanschlussstelle Hirschberg).Auch ich lehne ein solches Projekt rundum ab, und zwar sowohl aus verkehrstechnischen als auch als ökologischen Gründen. Hinzu kommt, dass ich sehr an der Glaubwürdigkeit des Speditionsbetreibers zweifele. In den vergangenen Jahrzehnten hat er sich sicherlich als sehr erfolgreicher Unternehmer erwiesen, dessen Geschäftspolitik jedoch zumindest bisweilen auf einer Art "kick-and-rush-Politik" zu basieren scheint: Erst mal Fakten schaffen, die sich hinterher nur schwerlich rückgängig machen lassen - auch wenn sie sich, ganz vorsichtig ausgedrückt, hart am Rande der Legalität bewegen. Dies gilt auch für Baulichkeiten, nicht nur im geschäftlichen Bereich. Also: Obacht, was Versprechungen angeht! By the way: ich bin mit dem Speditionsbetreiber weder verwandt noch verschwägert, bin ihm wissentlich auch noch nie begegnet (obwohl wir auch jetzt wieder zufälligerweise Bürger der gleichen Gemeinde sind).