Die neue NeinzuPfenning- Ausgabe
02. June 2009
Ralf K wrote on 06/03/09 9:19 PM
Leute nun mal butter bei den Fischen, ich finde es einfach nur Lächerlich, Schaut euch doch mal das Gewerbegebiet Heddesheim an. Da ist nichts, ich kann es voll und ganz verstehen wieso das Logistik unternehmen Pfenning sich dort an siedeln. Erstmal ist es deutlich grösser als die momentan zu verfügung stehende fläche. Desweiteren was wenn sie nicht nach Heddesheim kommen? Dann wird Viernheim Geschlossen sie Siedeln in eine andere Region und die nun in Viernheim beschäftigten verlieren ihren Job auch noch. Sorry aber das ganze erzähle von höhere LKW belastung Heddesheimer Strassen ist sowas von aus der Nase gezogen, Schuldigung aber Edeka und deren Logistiker Fahren doch wohl deutlich Häufiger durch die Orts mitte wie es danach werden wird. Und das die Mercedes Buswerke, Heddesheim für ihre Erprobungs Fahrten ausnutzen stört doch auch keinen. Stellt euch doch einmal nen Tag Auf Die Viernheimer Strasse Höhe der Metzgerrei und schaut dort mal was da jetzt zu durchfährt. Als Fussgänger fühle ich mich dort auf der ecke nicht mehr sicher ständig fahren die Busse und LKW's von Edeka über den Bordstein. Dort wird nichts gemacht aber gegen So nen Logistiker der echt ne Humane situation für seine beschäftigen gesucht hat, wird so ein wind gemacht. Sorry aber ich verstehe euch echt nicht und so denken echt viele, Meine Stimme geht Sonntag nicht mehr zu den Grünen, sorry aber habe kein verständnis für eure aktion.Hubert Karnasch wrote on 06/04/09 8:48 AM
Alle Meinungen, auch kontroverse, sind willkommen.S.Schmidt wrote on 06/04/09 9:30 AM
Ist die Situation um Pfenning der Gemeinde aus dem Ruder gelaufen,weil jetzt ein "Moderator" beauftragt wird?K.Becker wrote on 06/06/09 9:14 PM
Sorry, Ralf K., aber das ist ja wohl das Dümmste, was ich seit langem gehört bzw. gelesen habe. Vielleicht sollten Sie sich mal an einem ganz normalen Nachmittag an die Ringstraße in Höhe des Badesees stellen und die Verkehrssituation beobachten. Oder Sie sollten sich mal das Modell der Pfenning-Hallen anschauen und sich das Ganze in der Realität vorstellen. Oder wie wäre es mit einer kleinen Fahrradtour am Badesee entlang Richtung Weinheim. Man muss schon sehr blind sein, um nicht zu erkennen, welche Auswirkungen die Ansiedlung eines derart großen Logistik-Unternehmens in einem kleinen Ort wie Heddesheim haben. Apropos haben. Haben Sie eigentlich Kinder? Ganz sicher nicht, denn dann würden Sie sich nicht mit so profanen Stammtischparolen begnügen, sondern darüber nachdenken, welche Zukunft die nächste Generation in Heddesheim erwartet und was man dafür tun kann, Heddesheim auch künftig zu einem familienfreundlichen Ort zu machen. Kleiner Tipp noch: Vielleicht nehmen Sie auch mal an einem Seminar für Grammatik und Orthografie teil. Damit hapert es nämlich augenscheinlich ein bisschen bei Ihnen.Michael Kozak wrote on 06/07/09 10:12 AM
Interessant ist, dass die Initiatoren der IG neinzupfenning zufällig dort im Industriegebiet bei ihren Firmen, auch ihre Wohnungen haben. Nun soll dort die Firma Pfenning kommen und die Initiatoren wachen aus ihrem „Dornröschenschlaf“ auf, weil nun die Stille in ihrer Wohngegend gefährdet sehen.Martin wrote on 06/07/09 7:54 PM
ACHTUNG IRONIE!Ulrich menz wrote on 06/08/09 10:50 AM
Schade, daß immer noch etwa 37% der Heddesheimer Büreger auf die schönen Reden des Herrn Bürgermeister herein fallen.S.Schmidt wrote on 06/08/09 11:20 AM
Schade,dass nach der Wahl wieder die "Abnicker" die Oberhand behalten werden!Martin wrote on 06/08/09 11:20 AM
@Ulrich,Martin wrote on 06/08/09 11:34 AM
Alleine schon die Taktik das Projekt so spät der Öffentlichkeit bekannt zu geben das kein Bürgerentscheid mehr möglich sein wird und den Bürger dadurch zu entmündigen, spricht nicht für eine Politik im sinne der Bürger.J. Fritzl wrote on 08/23/09 10:01 PM
Alle LKW wollen durch den Ort fahren, weil die Autobahn so weit vom Gewerbegebiet weg ist und die Straßen so breit sind, dass man nebeneinander stehen bleiben kann, sich unterhalten kann ohne den hinteren Verkehr zu behindern?!?!?!?!
Horst Berger wrote on 06/03/09 12:56 AM
Der Bürgermeister, der Teufel und ein BeelzebubWieder eine Katze die aus dem Sack springt. Diesmal mit Namen IFOK. Eine PR und Kommunikationsfirma aus Hessen. Jetzt wird alles gut. Chance nutzen und reden. Reden wir die Probleme vom Tisch. Als Beispiel Feinstaub – kann man nicht sehen. Also, alles halb so schlimm? Wie kann das Lukas-Evangelium weiterhelfen? Vielleicht hilft diese Fundstelle weiter: „Wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben?“
Wer sich die Referenzen von IFOK anschaut sollte sich folgende Fragen stellen: Was sind das für Firmen, Organisationen oder Behörden die IFOK beauftragen? Institutionen oder Firmen mit einem schlechten Image in der Öffentlichkeit?
Kann das eine Antwort sein (Auszug aus der IFOK Firmen-Homepage):
Sie planen eine Veranstaltung und möchten Emotionen, Scheinwerferlicht und oft auch Prominenz bieten? Sie möchten positive Resonanz – bei den Teilnehmern wie in den Medien? Dafür brauchen Sie die richtigen Formate. // Wir konzipieren Ihre Veranstaltung und richten sie punktgenau aus auf Ihr Ziel und Ihre Botschaft. // Wenn Sie es wünschen, liegt die Organisation und Durchführung vollständig in unserer Hand. Wir finden passende Räume und Referenten, erledigen das Teilnehmer- und Einladungsmanagement, produzieren Werbemittel und schaffen eine Atmosphäre, in der sich Ihre Teilnehmer rundum wohlfühlen. Wir moderieren im Plenum und in Kleingruppen, dokumentieren die Ergebnisse und werten sie aus. Auf unser Drehbuch können Sie sich verlassen: Wir platzieren Ihre Botschaft so, dass Sie nachhaltig wirkt. Ihre Veranstaltungen, ob groß oder klein, werden zu einem Erlebnis für die Teilnehmer und jeder verlässt sie mit einem handfesten Ergebnis.
Was kann man sehen wenn man über den Teller-Rand blickt? Wie sehen die Kunden (Bürger, Bürgerinitiativen) die Arbeit von IFOK Bensheim?
1. Beispiel: Hanau BI „Stopp Staudinger“ (www.stopp-staudinger.de):
Hier wehren sich 30.000 Bürger gegen eine Kraftwerksblock von E.ON (Referenzkunde von IFOK). Fundstücke zum IFOK Coaching:
„Die Menschen in der hochbelasteten Region seien nicht interessiert an substanzlosen Auswürfen diverser Projektgruppen, sondern wollten klar und deutlich wissen, welche Alternativen und welchen Verhandlungsspielraum es zum geplanten Block 6 gibt.“
„Darüber hinaus bestehen nach Meinung des Bi-Sprechers deutliche Zweifel an der angeblich `neutralen Rolle` des Moderators IFOK. Das Bensheimer Unternehmen werde von E.on bezahlt und entpuppe sich immer mehr als Hoflieferant des Energiekonzerns.“
„Vehement wird von Seiten der Bürgerinitiative auch die Homepage des Kraftwerkforums kritisiert, die IFOK kürzlich ins Internet gestellt hat. "Die Gestaltung dieser Seite ist ein Skandal", empört sich Schwab-Posselt: "Auf der Startseite des Kraftwerkforums Staudinger sind Fotos zu sehen, die dem Betrachter suggerieren sollen, dass das Klimakiller-Kraftwerk zum integralen Bestandteil einer idyllischen Landschaft gehört." Die Kritik wirkt umso schwerer, da IFOK keinen Auftrag aus dem Forum heraus erhalten habe, eine Homepage zu erstellen und diese online zu schalten.“
„Bezüglich der Ausbaupläne von E.on hat es bisher keine Annäherung zwischen den Hauptkontrahenten gegeben. Darüber können auch nicht die nach BI-Meinung wohlformulierten, aber substantiell wenig ergiebigen Pressemitteilungen aus der IFOK-Feder hinweg täuschen. Die Fronten zwischen der Bürgerinitiative Stopp Staudinger und E.on verhärten sich immer mehr.“
2. Beispiel: Was meint der SPIEGEL zu IFOK und E.On in Datteln?
„Für die Neubauten setzen die großen Energieversorger auf bereits bestehende Standorte und leidensfähige Menschen. Nur: Davon sind nicht mehr viele übrig. Während die bestens vernetzten Konzerne (RWE etwa unterhält verschiedene Beiräte mit über hundert Kommunalpolitikern) die lokale Politik relativ leicht auf ihre Seite bringen, formieren sich immer mehr Bürgerinitiativen gegen sie.
Auch in Datteln, der einstigen Zechenstadt, die noch immer von einem Dutzend Schloten umstellt ist, regt sich Widerstand. Hier hat E.on mit dem Bau eines riesigen Steinkohleblocks mit 1100 Megawatt Leistung begonnen.
Wie beim baugleichen Projekt Staudinger bei Hanau beauftragte E.on in Datteln die PR-Spezialisten der Firma IFOK, als vermeintlich neutrale Moderatoren ein Kraftwerksforum zu organisieren. Darin sitzt neben Gewerkschaftern, Heimatvereinsfunktionären und Lokalpolitikern auch Pfarrer Hans Overkämping.“
„Die Diskussion sei auf Kohlenstaub reduziert gewesen, so Gebhardt, weil E.on dafür eine vermeintliche Lösung ( Anmerkung: Dank an IFOK ) hatte und so von der Belastung mit Schwermetallen ablenken konnte. Durch die Zinkindustrie in Datteln sei dies aber ein großes Problem: 600 Prozent über dem Grenzwert der einschlägigen Verordnung liege etwa die Belastung durch Arsen auf den landwirtschaftlichen Flächen in Kraftwerksnähe, so sein Gutachten. Durch E.on kämen Tausende Kilogramm Schwermetalle dazu.“
Die Informationsseite von IFOK zu E.ON Datteln: www.kraftwerksforum-datteln.de
Fragen zu IFOK:
1. Seit wann laufen die Gespräche mit der PR Firma IFOK
2. Was kosten diese 4 PR-Experten die bis September da sind?
3. Wurden alternativen zu IFOK überpüft?
4. Warum reichte der Heddesheim „Sachverstand“ zu einem Bürgergespräch nicht aus?
5. Gibt es niemanden im Heddesheimer Rathaus der eine Diskussion moderieren kann?