als Bürger der Gemeinde habe ich nun einige Flyer, Schreiben und anderes erhalten.
Hiermit möchte ich auf einige ihre Flyer eingehen.
In der 6. Ausgabe heißt es:
"mögliche Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung"
Der aufmerksame Leser stört sich an dem Wort "mögliche" und fragt sich dann ob es da nicht einfach um eine haltlose Behauptung handelt. Ist es nicht die Pflicht der Bürger Wissen um etwaige Unregelmäßigkeiten der Öffentlichkeit anzuzeigen?
Sie schweigen also zu Unregelmäßigkeiten, um "die angespannte Stimmung nicht noch weiter anzuheizen". Ihre Flyer machen auf mich nicht den Eindruck einer deeskalierden Absicht und in Bezug auf das Wort "Stimmung" und die so oft angesprochenen Mitbürger möchte ich zu der 5. Ausgabe ihres Flyer überleiten.
Dort werden einige Leserbriefe aufgeführt die der "Meinungsbildung" dienen sollen. Sie werfen der Gemeinde bei der Formulierung der Fragen zur Bürgerbefragung fortwährend vor diese suggestiv gestaltet zu haben, warum tauchen denn keine Leserbriefe in dem Flyer auf die dem Porjekt positiv gegenüberstehen? Ist das nun ihre Form der Suggestion oder stellt der Begriff Meinungsbildung keine objektive Umfassenheit für sie dar?
Nun aber zu den Leserbriefen im einzelnen:
Herr Nicolai Growe bezieht sich auf Grundrechte die jeder Brüger inne habe. Leider habe ich kein Grundrecht gefunden welches mir eine uneingeschränkte Nutzung von öffentlichen Straßen ermöglicht. Sicher handelt es sich dabei um ein Leichtes für die IG mir dieses Grundrecht durch eine Quellenangabe zu belegen. Des Weiteren sind Nutzungseinschränkungen im Verkehrswesen üblich, wie die vielen Straßen und Wege für landwirtschaftlichen Verkehr um die Gemeinde zeigen.
Herr Friedhelm Kaufmann fragt sich wie man das Verkehrsaufkommen kontrollieren will. Gab es nicht eine Verkehrszählung die jedem aufmerksamen Bürger der Gemeinde hätte auffallen müssen. Die Forderung bei einem Verstoß die Ansiedlung durch einen Abriß rückgänig zu machen ist wohl ein wenig übertrieben. Herrn Kaufmann wird auch nicht das Auto zur Verschrottung enteignet wenn es eine Geschwindigkeitsüberschreitung begeht.
Frau Anja Görlitz freut sich über die funktionierende Demokratie. Ich mich auch, daher gibt es solche IGs, solche Seiten und genau diese Demokratie und der Staat der diese sichert erlauben es Meinungen zu haben und diese zu diskutieren. Freuen wir uns also über die Demokratie!
Frau Eva Martin-Schneider hält das Vorhaben für eine städtebauliche Grausamkeit. Wo wenn nicht in einem Gewerbegebiet sollen sich denn Unternehmen ansiedeln? Ist die Grausamkeit nicht eher Wohnhäuser in einem Gewerbegebiet zu planen. Die allgemeinen Ausführungen zur spekulativen Insolvenz von Großkonzernen ist wohl der Zeit in der dieser Brief geschrieben wurde geschuldet und entzieht sich einer rationalen, wirtschaftspolitischen und überlegten Argumentation.
Herr Heinz Franke fühlt sich betrogen, da er 1974 andere Voraussetzungen meint gehabt zu haben. Das Gewerbegebiet wurde jedoch schon 1969 geplant und auch entsprechend der Auslagerung der Betriebe zur Verkerhsberuhigung siedeln sich eben dort Unternehmen an. Welcher Logistiker und anderer Unternehmer fährt durch eine Gemeinde in der die Fahrzeuge die Hauptverkehrsstraße - größtenteils Verkehrswidrig - beparken, anstatt die BAB direkt vor der Türe zu nehmen?
Über die Sachlichkeit und den Lokaldünkel von Herrn Ralf Illmer hingegen kann ich mich nur entsetzt wundern. Ich als Zugezogener bin also ein Alibi-Heddesheimer und muss eine Anwartschaft auf eigene Meinung von 10 Jahren einhalten? Die Zeiten der privilegierten Ritter sind auch in Heddesheim vorbei, auch wenn das wahrscheinlich für Herrn Illmer besonders schwer zu akzeptieren ist.
Herr Klaus Bonn der Verkehr der aus der Region bedient wird, sorgt auch für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung der Region. Ich kann keine umfassend gesunde Region erwarten und gleichzeitg die Augen vor dem Verkehr verschließen. Die Post kommt auch mit dem Auto und der kleine Supermarkt wird auch mit LKW beliefert, stellen wir nun alle Dienstleistungen oder Bereich in den Menschen mit nötiger Mobilität ihr Geld verdienen in Frage? Wo ist die Grenze?
Was der Beitrag von Herrn Karlheinz Mühl mir als interessiertem Bürger sagen soll ist mir nicht klar. Aber der Eindruck in den aufgeführten Leserbriefen sind die Wirtschaftspessimisten (siehe oben) überproportional vertreten wirft natürlich auch einen dunklen Schatten auf die IG.
Das Verhältis einzelner Gewerbebetriebe bzw. deren Ansiedlungsfläche zur Gemeinde bzw. der Gemeindefläche ist ein interessanter Aspekt. Wie sind denn da die Zahlen in anderen Gemeinden? Wie sehen die Extrema dieser Verhältniszahl aus und wo steht Heddesheim in diesem Kontext? Herr Rainer Neutard reiht sich also eher bei den Pessimisten ein oder wurden im Leserbrief die konkreten Zahlen detailliert herausgearbeitet dieser aber gekürzt. An den Zahlen bin ich sehr interessiert!
Das von Frau Elisabeth Schief angesprochene Thema der Suggestion habe ich bereits Eingangs erörtert.
Die zu erwartende Einnahme von Gewerbesteuer, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine stabilisierng des reginoalen Gewerbes ist doch auch ein Grund zur Freude oder nicht? Aber die allgemeine Wachsamkeit und offene Diskussion die Herr Holger Menge fordert ist doch offensichtlich vorhanden und wir an Stellen wie dieser geführt.
Der Beitrag von Frau Sabine Zeiß-Stahl ist der Art invertierbar, dass jeder Kommentar und die Suche nach einer konkreten Argumentation verschwendete Lebenszeit darstellen.
Herr Hardy Prothmann scheint auch in den Stereotypen des Gemeindedünkels und der historischen Gemeindeglorifizierung einiger Bürger zu verharren. Ein inhaltlicher Zusammenhang zum Projekt ist auch hier zu suchen.
Herr Dr. Hans Edinger, um dann mit dem letzten Brief dieses Flyer zu schließen, geht offensichtlich davon aus, dass die Pfenning GmbH über die Fragen der Bürgerbefragung entschieden hat. Ich frage mich nun ob ich es der Unkenntnis oder der Suggestion zu ordnen soll diesen Brief zu meiner Meinungsbildung vorgelegt zu bekommen?
Sollte ich mich in meinen Annahmen und Schüßen irren, würde ich mich sehr freuen darüber informiert zu werden. Ich möchte jedoch aus Gründen der Effizienz darum bitten auf Spekulationen zu verzichten und mit belegbaren Argumenten aufzuwarten.
Mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch zur richtigen Entscheidung,
ihr wollt keine Gewerbe bzw. explizit das Pfennig-Projekt ?! Nun, ihr könnt ganz einfach einen beitrag dazu leisten sowas zu verhindern. Das mag vielleicht mit teils massiven persönlichen Einschränkungen verbunden sein aber dass sollte ja keinen Hinderungsgrund darstellen; oder ?
Speditionen benötigt man in erster Linie um waren vom Erzeuger zum Verbraucher zu bringen.
Also: Kauft grundsätzlich nur noch Waren die in unmittelbarre Nähe eures Wohnortes produziert werden ! Der Preis für diese Waren mag zwar unter Umständen weitaus höher sein als der den ihr bisher gewohnt seid...bei diversen Discountern...aber das sollte euch doch eure Idylle wert sein ?!
Das wäre der erste Schritt.
Da ich davon ausgehe dass ihr nicht nach dem Prinzip "Verschon mein Haus zünd anderen an" handelt müsstet ihr natürlich auf Waren die nicht unmittelbar vor Ort produziert werden können verzichten. Sonst müssten ja irgendwo anders in idyllischen Landschaften Speditionen Infratstruktur schaffen damit die Waren auch nach Heddesheim gekarrt werden können. Das wollen wir ja nicht, gelle ?!
Ach ja, Verkehr. Den mag eigentlich niemand vor seiner haustüre...komischerweise verursachen wir aber alle Verkehr und Lärm. Aber auch das lässt sich abstellen. Um mit Gutem beispiel voranzugehen würde ich bei euch den Anfang machen.
Fordert jeden Heddesheimer auf der möglicherweise zu seinem Arbeitsplatz außerhalb pendelt, umgehehnd dazu auf sofort auf einen derartigen Erwerb zu verzichten um die Anwohner die an den Straßen wohnen die manch einer benutzt um zu seiner Arbeitsstelle zu kommen zu schützen. Da Abgase etc. nun mal nicht an den jeweiligen Grenuzen halt machen tut ihr damit gleich ca. 6 Millarden Menschen auf der Erde einen gefallen. Urlaub ? Den könnt ihr dann bitte ausschließlich an eurem Baggersee verbringen.
Also: Arbeitet gefälligst in Heddesheim...ach so, bei Pfennig dann natürlich nicht. Aber da ihr ja total in verzicht übt bzw. auf totale Selbstversorgung umstellen wollt dürfte vielleicht der ein oder andere Autohersteller eine Fabrik in Heddesheim hochziehen :-) Achso, Autos: Braucht ihr ja nicht... Hättet eh Probleme die Rohstoffe, (sofern nicht zufällig auf dem grund eures Baggersees vorrätig) heranzukarren. Apropos Baggersee: Wohin und womit wurde eigentlich der Kies geschafft der abgebaut wurde damit ihr nun eure Freizeit am See genießen könnt ? Ich hoffe doch nicht mit LKW´s ?! Um diese ungeheurliche Schweinerei wieder gut zu machen sollte man denn See besser wieder zuschütten um die alte, ursprüngliche Idylle wiederherzustellen. Den braucht ja niemand mehr den Auswärtige Gäste würden ja nur Verkehr nach Heddesheim bringen und den will man ja nicht.....zudem ihr ja bald, ganz vorbildlich, die erste total autofreie Gemeinde Deutschlands sein werdet...zwar auf dem Wohlstandsniveau des frühen Mittelalters aber dafür immerhin auch ohne jegliche Spedition.
Hermanns wrote on 09/26/09 3:32 PM
Sehr geehrte Damen und Herren,als Bürger der Gemeinde habe ich nun einige Flyer, Schreiben und anderes erhalten.
Hiermit möchte ich auf einige ihre Flyer eingehen.
In der 6. Ausgabe heißt es:
"mögliche Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung"
Der aufmerksame Leser stört sich an dem Wort "mögliche" und fragt sich dann ob es da nicht einfach um eine haltlose Behauptung handelt.
Ist es nicht die Pflicht der Bürger Wissen um etwaige Unregelmäßigkeiten der Öffentlichkeit anzuzeigen?
Sie schweigen also zu Unregelmäßigkeiten, um "die angespannte Stimmung nicht noch weiter anzuheizen".
Ihre Flyer machen auf mich nicht den Eindruck einer deeskalierden Absicht und in Bezug auf das Wort "Stimmung" und die so oft angesprochenen Mitbürger möchte ich zu der 5. Ausgabe ihres Flyer überleiten.
Dort werden einige Leserbriefe aufgeführt die der "Meinungsbildung" dienen sollen.
Sie werfen der Gemeinde bei der Formulierung der Fragen zur Bürgerbefragung fortwährend vor diese suggestiv gestaltet zu haben, warum tauchen denn keine Leserbriefe in dem Flyer auf die dem Porjekt positiv gegenüberstehen?
Ist das nun ihre Form der Suggestion oder stellt der Begriff Meinungsbildung keine objektive Umfassenheit für sie dar?
Nun aber zu den Leserbriefen im einzelnen:
Herr Nicolai Growe bezieht sich auf Grundrechte die jeder Brüger inne habe.
Leider habe ich kein Grundrecht gefunden welches mir eine uneingeschränkte Nutzung von öffentlichen Straßen ermöglicht.
Sicher handelt es sich dabei um ein Leichtes für die IG mir dieses Grundrecht durch eine Quellenangabe zu belegen.
Des Weiteren sind Nutzungseinschränkungen im Verkehrswesen üblich, wie die vielen Straßen und Wege für landwirtschaftlichen Verkehr um die Gemeinde zeigen.
Herr Friedhelm Kaufmann fragt sich wie man das Verkehrsaufkommen kontrollieren will.
Gab es nicht eine Verkehrszählung die jedem aufmerksamen Bürger der Gemeinde hätte auffallen müssen.
Die Forderung bei einem Verstoß die Ansiedlung durch einen Abriß rückgänig zu machen ist wohl ein wenig übertrieben.
Herrn Kaufmann wird auch nicht das Auto zur Verschrottung enteignet wenn es eine Geschwindigkeitsüberschreitung begeht.
Frau Anja Görlitz freut sich über die funktionierende Demokratie.
Ich mich auch, daher gibt es solche IGs, solche Seiten und genau diese Demokratie und der Staat der diese sichert erlauben es Meinungen zu haben und diese zu diskutieren.
Freuen wir uns also über die Demokratie!
Frau Eva Martin-Schneider hält das Vorhaben für eine städtebauliche Grausamkeit.
Wo wenn nicht in einem Gewerbegebiet sollen sich denn Unternehmen ansiedeln?
Ist die Grausamkeit nicht eher Wohnhäuser in einem Gewerbegebiet zu planen.
Die allgemeinen Ausführungen zur spekulativen Insolvenz von Großkonzernen ist wohl der Zeit in der dieser Brief geschrieben wurde geschuldet und entzieht sich einer rationalen, wirtschaftspolitischen und überlegten Argumentation.
Herr Heinz Franke fühlt sich betrogen, da er 1974 andere Voraussetzungen meint gehabt zu haben.
Das Gewerbegebiet wurde jedoch schon 1969 geplant und auch entsprechend der Auslagerung der Betriebe zur Verkerhsberuhigung siedeln sich eben dort Unternehmen an.
Welcher Logistiker und anderer Unternehmer fährt durch eine Gemeinde in der die Fahrzeuge die Hauptverkehrsstraße - größtenteils Verkehrswidrig - beparken, anstatt die BAB direkt vor der Türe zu nehmen?
Über die Sachlichkeit und den Lokaldünkel von Herrn Ralf Illmer hingegen kann ich mich nur entsetzt wundern.
Ich als Zugezogener bin also ein Alibi-Heddesheimer und muss eine Anwartschaft auf eigene Meinung von 10 Jahren einhalten?
Die Zeiten der privilegierten Ritter sind auch in Heddesheim vorbei, auch wenn das wahrscheinlich für Herrn Illmer besonders schwer zu akzeptieren ist.
Herr Klaus Bonn der Verkehr der aus der Region bedient wird, sorgt auch für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung bzw. Stabilisierung der Region.
Ich kann keine umfassend gesunde Region erwarten und gleichzeitg die Augen vor dem Verkehr verschließen.
Die Post kommt auch mit dem Auto und der kleine Supermarkt wird auch mit LKW beliefert, stellen wir nun alle Dienstleistungen oder Bereich in den Menschen mit nötiger Mobilität ihr Geld verdienen in Frage?
Wo ist die Grenze?
Was der Beitrag von Herrn Karlheinz Mühl mir als interessiertem Bürger sagen soll ist mir nicht klar.
Aber der Eindruck in den aufgeführten Leserbriefen sind die Wirtschaftspessimisten (siehe oben) überproportional vertreten wirft natürlich auch einen dunklen Schatten auf die IG.
Das Verhältis einzelner Gewerbebetriebe bzw. deren Ansiedlungsfläche zur Gemeinde bzw. der Gemeindefläche ist ein interessanter Aspekt.
Wie sind denn da die Zahlen in anderen Gemeinden?
Wie sehen die Extrema dieser Verhältniszahl aus und wo steht Heddesheim in diesem Kontext?
Herr Rainer Neutard reiht sich also eher bei den Pessimisten ein oder wurden im Leserbrief die konkreten Zahlen detailliert herausgearbeitet dieser aber gekürzt.
An den Zahlen bin ich sehr interessiert!
Das von Frau Elisabeth Schief angesprochene Thema der Suggestion habe ich bereits Eingangs erörtert.
Die zu erwartende Einnahme von Gewerbesteuer, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine stabilisierng des reginoalen Gewerbes ist doch auch ein Grund zur Freude oder nicht?
Aber die allgemeine Wachsamkeit und offene Diskussion die Herr Holger Menge fordert ist doch offensichtlich vorhanden und wir an Stellen wie dieser geführt.
Der Beitrag von Frau Sabine Zeiß-Stahl ist der Art invertierbar, dass jeder Kommentar und die Suche nach einer konkreten Argumentation verschwendete Lebenszeit darstellen.
Herr Hardy Prothmann scheint auch in den Stereotypen des Gemeindedünkels und der historischen Gemeindeglorifizierung einiger Bürger zu verharren.
Ein inhaltlicher Zusammenhang zum Projekt ist auch hier zu suchen.
Herr Dr. Hans Edinger, um dann mit dem letzten Brief dieses Flyer zu schließen, geht offensichtlich davon aus, dass die Pfenning GmbH über die Fragen der Bürgerbefragung entschieden hat.
Ich frage mich nun ob ich es der Unkenntnis oder der Suggestion zu ordnen soll diesen Brief zu meiner Meinungsbildung vorgelegt zu bekommen?
Sollte ich mich in meinen Annahmen und Schüßen irren, würde ich mich sehr freuen darüber informiert zu werden.
Ich möchte jedoch aus Gründen der Effizienz darum bitten auf Spekulationen zu verzichten und mit belegbaren Argumenten aufzuwarten.
Mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch zur richtigen Entscheidung,
Hermanns